Unsere Politik in der Gemeinde Brunnthal

Brunnthals unzureichende Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

Die Anbindung unserer Gemeinde an den öffentlichen Nahverkehr ist völlig unzureichend, die Fahrpreise sind zu hoch und durch die zahlreichen Betriebsstörungen der S-Bahn erreicht man oft die Anschlussbusse nicht. Allein die Tatsache, dass Mitfahrbankerl eingerichtet und MVG-Leihräder bereitgestellt werden, zeigt die kritische Situation in unserer Gemeinde Brunnthal.

Siehe dazu auch unser Podiumsgespräch Bürger fragen - Politiker antworten zu diesem Thema mit der Kreisrätin und stellvertretende Landrätin Annette Ganssmüller-Maluche und Jürgen Gott.

Schnell einmal zum Einkaufen nach Brunnthal-Nord zu fahren oder verlässlich einen wichtigen Termin in München wahrzunehmen, von der Gemeinde Brunnthal aus ist dies ohne mit dem Auto zu fahren, nicht machbar.

Andere Kommunen und Städte stärken durch Kreativität und attraktive Preise den öffentlichen Nahverkehr und entlasten damit den Individualverkehr, die Anwohner und die Natur. Wieso tut sich der MVV hiermit so schwer?

Oder fehlt hier nur der politische Wille, entsprechenden Druck aufzubauen?

365 €-Ticket, U5 bis Brunnthal Nord, autonome Busse, Ruftaxis,….. Lösungsansätze und Ankündigungen gibt es doch zahlreiche.

Weitere Details:

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Windkraftwerke im Hofoldinger Forst

Windrad, so groß wie der Fernsehturm

Sachverhalt:

Die 10H-Regelung ist eine politische Fehlentscheidung der CSU. Damit hat sie sich jetzt in eine Sackgasse manövriert. Nun wird nach den wenigen möglichen Standorten gesucht, welche die von der CSU-Landesregierung festgelegte 10H-Konformität erfüllen, anstelle nach jenen mit dem besten Wirkungsgrad zu suchen. Es wird viel Sinnloses unternommen, nur um diese politische Fehlentscheidung nicht einzugestehen.

Und so sind wieder Windkraftanlagen im Hofoldinger Forst im Gespräch, obwohl ein Gutachten aus dem Jahr 2015 die Windmenge für dortige Windkraftanlagen als gering eingestuft hat.

Diese Anlagen sollen nach den uns vorliegenden Informationen eine Nabenhöhe von 160 m oder vielleicht sogar mehr und einen Rotorradius von 75 m bekommen. Mit dieser Höhe wäre allein die Nabe dann fast so hoch wie die Aussichtplattform des Fernsehturms im Olympiapark. Die Höhe wird deswegen begründet, weil im unteren Bereich die Windverhältnisse für einen effizienten Betrieb nicht ausreichend sind.

Die Fundamenttiefe soll bis zu 40 m betragen.

Unser Standpunkt:

Mit den derzeit diskutierten immens großen Windrädern würden wichtige Funktionen des Hofoldinger Forstes zerstört.

  • Das größte zusammenhängende Erholungsgebiet auf unserem Gemeindegrund wird in seiner Gesamtheit de facto als Bannwald aufgegeben,
  • der sehr umfangreiche Materialeinsatz wird viel Natur zerstören,
  • wenn man die derzeitige Laufzeit bei Windrädern von ca. 20 Jahren zugrunde legt, wird für unsere nächste Generation ein späteres Entsorgungsproblem aufgebaut,
  • die reinigende Wirkung des Forstes für die Abgase aus dem Autobahnverkehr wird reduziert und
  • die derzeit dort noch vorzufindende Artenvielfalt an heimischen Pflanzen und Tieren wird bedroht.

Wir halten den Bau dieser gigantischen Windanlagen in einem relativ windarmen Forst nicht nur aus ökologischer Sicht für eine falsche Entscheidung.
Aufgrund der Lage unserer Gemeinde bieten sich doch einige ökologisch und ökonomisch viel interessantere Alternativen für eine Energiegewinnung an.

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Unsere Anträge im Gemeiderat

Eine der Aufgaben des Gemeinderats ist es, die Arbeit des Bürgermeisters und der Gemeindeverwaltung zu kontrollieren und wichtige neue Themen auf die Tagesordnung zu bringen.

Hier eine Übersicht zu unseren Anträgen im Gemeinderat der Gemeinde Brunnthal

Details dazu finden Sie unter Anträge .

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Jürgen Gott als Bürgermeisterkandidat 2020

von links nach rechts: Jürgen Gott, Christine Zietsch, Anouchka Andres
von links nach rechts: Jürgen Gott, Christine Zietsch, Anouchka Andres

Die SPD unterstützt Jürgen Gott bei seiner Kandidatur zum Bürgermeister der Gemeinde Brunnthal ab 2020

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