Unser Team

Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl 2026 in der Gemeinde Brunnthal am 08.03.2026

Christine Zietsch, Otterloh

Dipl. Betriebswirtin, Gemeinderätin, stellvertr. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Mitglied im evangelischen Kirchenvorstand

"Ich werde weiter für eine planvolle Entwicklung der Gemeinde kämpfen"

Interview mit Christine Zietsch

Magdalena Anderlik, Neukirchstockach

Studentin der Rechtswissenschaften LMU München, Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung, Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein, Jugendtrainerin der HSG B-ONE, Mitglied bei den Burschen Hofolding

"Die Stimme der Jugend im Gemeinderat"

Interview mit Magdalena Anderlik

Thomas Pehl, Brunnthal

ö.b.u.v. Sachverständiger für Heizung und Sanitär, Dipl.-Ing. (FH), Vorstand TV Genia e.V., Freunde der Hochschule München e.V.

"Demokratie ist nichts zum Zuschauen. Nur wer mitmacht, kann mitgestalten"

Interview mit Thomas Pehl

Karin Döhnel, Faistenhaar

Bundesbankbeamtin i.R., Politik- und Verwaltungswissenschaften B.A., Vorsitzende AWO-Ortsverband Höhenkirchen-Siegertsbrunn u. Umgebung e.V.

"Demokratie beginnt vor unserer Haustür"

Christof Zietsch, Otterloh

Dipl.Kaufmann, Postpate im Landkreis München, AWO-Vorstand im Ortsverband Höhenkirchen-Siegertsbrunn

"Ich bin für eine transparente und lebenswerte Gemeinde für Jung und Alt"

Doris Anderlik, Neukirchstockach

Studienrätin (RS)

"Ehrlichkeit und Transparenz für Brunnthal"

Wolfgang Döhnel, Faistenhaar

Entwicklungsingenieur Luftfahrt, Dipl.-Ing.

"Unsere demokratische Gesellschaft muss aktiv und engagiert verteidigt werden"

Julia Andres, Brunnthal

Studentin Wirtschaftsingenieurwesen, Delegierte der TH Rosenheim im Bayerischen Studierendenrat, Vertreterin im Studierendenrat der TH

"Jugendliches Engagement für die Zukunft unserer Gemeinde"

Ulli Kaub, Brunnthal

Rentner, Dipl.-Informatiker/Betriebswirt (FH), Engagement beim Tierpark Hellabrunn (Förderkreis, Tierpate); Mitgliedschaften: FFW Brunnthal, VdK, ASB, Johanniter, BRK, Bund Naturschutz, WWF

"Für ein seniorengerechtes und (nicht nur) energetisch modernes Brunnthal"

Anouchka Andres, Brunnthal

Coach, 2004 bis 2020 Gemeinderätin in Brunnthal, Ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht, Mitglied im Leonardi-Ensemble

"Intelligente Ortsentwicklung statt Planlosigkeit"

Günther Andres, Brunnthal

Vorstand, Dipl.-Ing. Maschinenbau (FH)

"Im Gemeinderat engagiert für die gute Entwicklung unserer Gemeinde"

Ruth Stubenvoll, Brunnthal

Selbständige Kommunikationsberaterin, Germanistin M.A., Jurorin bei startsocial.de, Omas gegen Rechts e.V., Ehrenmitglied der Blasmusik Gebenbach

"Ich werde mich um die Anliegen unserer Gewerbebetriebe kümmern"

Helmut Anderlik, Neukirchstockach

Dipl.-Ing. Univ., Gründungsvorsitzender der Abteilung Bogensport der Bayernwerk SG Ostbayern e.V.

"Lebenswertes Brunnthal – sozial gedacht, gemeinsam gemacht"

Peter Eitel, Brunnthal

Unternehmensberater, Dipl. Math., ehrenamtlicher Berater für Startup-Unternehmen, Integrationspate für Geflüchtete bei der Caritas

"Die Zeiten sind herausfordernd. Mein Ziel ist es, Brunnthal aktiv für eine gute Zukunft aufzustellen"

Unser Wahlprogramm

Wir alle sind überzeugt: Brunnthal kann mehr!

Auch durch Ihr Engagement und mit Ihren Ideen!

  • Sie wollen über die aktuellen Themen in unserer Gemeinde informiert werden?
  • Sie wollen aktiv bei den für Sie wichtigen Themen über die Zukunft unserer Gemeinde mitgestalten?
  • Sie haben Fragen mit den auf unserer Webseite dargestellten Standpunkten unserer Gemeindepolitik?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit uns:

Christine Zietsch, GR
E-Mail: info@spd-brunnthal-hofolding.de

Instagram SPD Brunnthal-Hofolding

Interview mit Christine Zietsch

Christine Zietsch

BRUNNTHAL KANN MEHR

Hallo Christine, Du bist nun schon seit 2020 als Gemeinderätin für die SPD in unserer Gemeinde aktiv. Wie kam es dazu?

Ich lebe mit meiner Familie seit 2001 in Brunnthal-Otterloh und seitdem ist mir die Gemeinde ans Herz gewachsen. Mit dem Ende meiner Berufstätigkeit habe ich mich entschlossen, in der Kommunalpolitik aktiv zu werden, weil ich eine solide, bürgerorientierte und vor allem sozial ausgewogene Entwicklung Brunnthals mitgestalten möchte.
Bereits bei der Kommunalwahl 2020 bin ich für diese Ziele als SPD-Gemeinderätin gewählt worden.

Warum kandidierst Du erneut für den Gemeinderat in Brunnthal?

Die wertvollen Kenntnisse, die ich in den Jahren als Gemeinderätin gewonnen habe, möchte ich weiter einsetzen. Meine Lebens- und Berufserfahrung sowie meine zeitlichen Ressourcen ermöglichen es mir, mich weiter stark mit dem Ortsleben zu befassen. Als Gemeinderätin kann ich mich daher auch in Zukunft aktiv und intensiv für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Brunnthalerinnen und Brunnthaler einsetzen und dafür auch Mit-Verantwortung übernehmen.

Wie schaust Du auf die Zeit im Gemeinderat zurück?

Es war eine intensive und arbeitsreiche Tätigkeit. Als engagiertes Mitglied im Finanzausschuss, Bauausschuss und vor allem als Vorsitzende im Rechnungsprüfungsausschuss war ich auf vielen kommunalen Tätigkeitsfeldern aktiv und hatte die Gelegenheit, tiefere Einblicke in das Gemeindegeschehen zu gewinnen.

Was wünschst Du Dir für die nächste Amtszeit?

Ganz besonders wünsche ich mir, zukünftig Teil einer starken SPD-Fraktion zu sein. Wir haben erfahrene und kompetente KandidatInnen in unserem Team, die auch gut vernetzt sind. So können wir uns im Gemeinderat gegenseitig fachlich ergänzen und werden einen noch umfassenderen Beitrag zum Wohle unserer Gemeinde liefern können. Alleine durch mehr Redezeit, die einer größeren Fraktion automatisch zusteht, können die Argumente der SPD-Gemeinderäte noch deutlicher dargelegt werden.

Was sind Deine Ziele als SPD-Gemeinderätin?

Brunnthal liegt direkt vor den Toren Münchens, im hochattraktiven Landkreis München mit hervorragender Verkehrsanbindung und vielen weiteren Vorteilen. Ich möchte daraus mehr machen! Die Gemeinderäte, die wichtige Entscheidungen für die Zukunft von Brunnthal treffen, dürfen nicht länger nur reagieren. Sie müssen die Entwicklung von Brunnthal vorrausschauend planen und unsere Gemeinde voranbringen. Denn Brunnthal kann mehr!

Welche Werte und Überzeugungen sind Dir wichtig?

Für mich steht ganz oben das Thema Gerechtigkeit und zwar in verschiedener Hinsicht: Soziale Gerechtigkeit, gute Bildungsmöglichkeiten von Anfang an für alle, Generationengerechtigkeit, Versorgungsgerechtigkeit und die gerechte Verteilung von Vorteilen und Lasten auf alle Ortsteile. Und immer muss auch der Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessengruppen und zwischen den einzelnen Mitbürgerinnen- und Mitbürgern im Vordergrund stehen.
Und dann wäre da natürlich noch die Sicherheit aller BrunnthalerInnen, die ebenfalls besonders wichtig ist. Dazu zählen z.B. auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, der Räum- und Streudienst im Winter, der örtliche Klimaschutz und vieles mehr.

Wie ist Dein Kontakt mit den Brunnthaler Bürgerinnen und Bürgern?

Ich werde immer wieder angesprochen und freue mich über jedes - gerne auch kritische Gespräch. Den Austausch mit interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern empfinde ich als bereichernd. Er hilft mir dabei, über die konkreten Wünsche und Erwartungen Bescheid zu wissen und mich bei meiner Tätigkeit als Gemeinderätin für deren Umsetzung einzusetzen.

Als Einzelkämpfer für die SPD ist es natürlich schwierig etwas durchzusetzen. Konntest Du dennoch etwas erreichen?

Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse ist es unerlässlich mit den Räten der anderen Fraktionen zusammenzuarbeiten und sich abzustimmen. Das ist de facto in Kommunalparlamenten aber ohnehin nötig und zielführend und auch über die Parteigrenzen hinweg unerlässlich, um zu guten Mehrheitsentscheidungen zu kommen. Wir arbeiten schließlich nicht an politischen Grundsatzfragen, sondern an Themen, die für das Wohl der BrunnthalerInnen und deren Lebensumstände wichtig sind und die uns alle direkt und konkret vor Ort betreffen und beschäftigen.

Was hast Du als Gemeinderätin eigentlich zu tun?

Der Bürgermeister und die Verwaltung benötigen in vielen Fragen die Zustimmung des Gemeinderates. Meine wesentliche Aufgabe sehe ich darin, mich gut auf die aktuellen Themen und Entscheidungspunkte vorzubereiten. Dazu gehört es, dass ich mich vor den Sitzungen mit den Themen umfassend vertraut mache und alle notwendigen und für meine eigene Abstimmung relevanten Informationen einhole. Dadurch kann ich in den Sitzungen selbst fundierte Diskussionsbeiträge leisten und weitere wichtige, inhaltliche Fragen zu den Tagesordnungspunkten stellen.

Was macht aus Deiner Sicht die Arbeit in einem kommunalen Gremium aus?

Es geht im Gemeinderat vor allem um das gemeinsame Ringen aller Räte um die besten Lösungen für Brunnthal in allen kommunalen Bereichen. Denn davon sind alle BrunnthalerInnen mehr oder weniger täglich betroffen. Dazu gehören die Gemeindestraßen, die Schulen und Kindergärten, die Förderung von Gewerbebetrieben und Arbeitsplätzen, die Bauaktivitäten der Gemeinde, die ortsansässigen Vereine, das kulturelle Angebot hier bei uns, aber auch alltagsrelevante Fragen wie die Sicherstellung der Müllabfuhr, der Straßenbeleuchtung, der Nahversorgung, des Räum- und Streudienstes und vieles mehr.

Interview mit Magdalena Anderlik

VOLLER EINSATZ FÜR BRUNNTHALS JUGEND

Warum kandidierst Du für den Gemeinderat Brunnthal?

Als gebürtige Brunnthalerin liegt mir die Gemeinde am Herzen. Ich will frischen Wind in den Gemeinderat bringen und mitarbeiten, dass Brunnthal auch in Zukunft lebenswert ist.

Was hast Du Dir konkret vorgenommen?

Ich werde mich stark für die Jugend einsetzen und will Ansprechpartnerin sein für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Mein Ziel ist es, dass es wieder einen Jugendtreff gibt. Es braucht dringend einen Ort für junge Leute, wo sie sich treffen können.
Auch wenn die Vereine viele Angebote für die Jugend haben und wichtige Arbeit in diesem Bereich leisten, darf sich die Gemeinde hinter diesem Engagement nicht verstecken.

Was macht aus Deiner Sicht die Arbeit in einem kommunalen Gremium aus?

Im Gemeinderat geht es nicht um politische Grundsatzthemen. Es geht um die Probleme vor Ort, für die die gewählten Räte gemeinsam Lösungen finden sollten. Dafür braucht es aus meiner Sicht eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit und intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.

Welche Werte und Überzeugungen sind Dir wichtig?

In Zeiten großer politischer Umbrüche ist es mir wichtig, dass wir in der Gemeinde zusammenhalten. Gleichzeitig sind mir meine sozialdemokratischen Wurzeln wichtig: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Für mich sind das die wichtigsten Leitlinien für unser Miteinander.

Was könnte unser Gemeinderat besser machen?

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Arbeit des Gemeinderats sichtbarer wird. Da ist noch viel Luft nach oben. Um beispielsweise die Informationen aus dem Gemeinderat auf der Gemeinde-Website zu finden, braucht es viel Hartnäckigkeit. Wenn die Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen, dass sich etwas bewegt, kann man sie auch zum Mitmachen motivieren. Das lebendige Vereinsleben in der Gemeinde ersetzt nicht politisches Engagement der Bürger und Bürgerinnen aus allen Gemeindeteilen.

Was vermisst Du als junge Bürgerin der Gemeinde?

Für Menschen ohne Führerschein ist die Anbindung vieler Gemeindeteile an den öffentlichen Nahverkehr nicht ausreichend. Als Gemeinderätin werde ich mich dafür einsetzen, dass wir mit weiteren Konzepten an den MVV herantreten, um diese Situation zu verbessern.
Als aktive Handballerin und Handballtrainerin vermisse ich eine ordentliche Sporthalle. Mit meinen Mannschaften trainiere ich aktuell in Neubiberg. Wir sollten die Pläne für eine Mehrzweckhalle wieder auf die Tagesordnung bringen. Das muss nicht die Luxusversion sein, ein funktionaler Bau, der alle Anforderungen erfüllt, wäre völlig ausreichend. Eine solche Halle hätte auch die Möglichkeit das Sport- und Freizeitangebot in der Gemeinde auszubauen.
Es fehlen Wohnungen für junge Leute. Wer nicht bei den Eltern wohnen bleiben will, findet keine kleine, bedarfsgerechte Wohnung. Es gibt Modelle mit Bauträgern genau für diesen Bedarf. Für diese Art Wohnungsbau, der die Bedürfnisse junger Menschen vor der Familienphase berücksichtigt, werde ich mich im Gemeinderat stark machen.

Wie könnte der Gemeinderat Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen begeistern? Was würdest Du konkret dafür tun?

Ich werde mich als Gemeinderätin dafür einsetzen, dass wir Konferenzen abhalten zu bestimmten Themen und zu Interessen verschiedener Altersgruppen. Der Bürgermeister hat nach 23 Jahren Amtszeit vergangenes Jahr im November zum ersten Mal eine Jugendkonferenz abgehalten. Solche Veranstaltungen müssen regelmäßig und nicht nur unmittelbar vor Wahlen stattfinden. Es ist wichtig, dass wir erfahren, welche Wünsche und Ideen die Bürgerinnen und Bürger für ein modernes, lebenswertes Brunnthal haben.
Ich persönlich werde Jugendsprechstunden abhalten. Auch das Amt einer Jugendbeauftragten halte ich für sinnvoll, um den Anliegen der jungen Leute im Gemeinderat eine Stimme zu geben.

Interview mit Thomas Pehl

Thomas Pehl

MIT HERZ UND VERSTAND FÜR UNSERE GEMEINDE

Warum kandidierst Du für den Gemeinderat Brunnthal?

Brunnthal ist seit 15 Jahren meine Heimat und ich will hier die Zukunft mitgestalten.

Was hast Du Dir konkret vorgenommen?

Als Ingenieur für Versorgungstechnik liegen mir alle Energiethemen am Herzen. Meine Kraft setze ich dafür ein, dass die guten Ansätze hier in der Gemeinde intelligent und zielstrebig weiterentwickelt werden.
Ziel muss es sein, den Bau der geplanten Windräder im Hofoldinger Forst mit Bürgerbeteiligung voranzutreiben und diese mit leistungsfähigen Speichern auszustatten.
Speicher ermöglichen eine flexible Bewirtschaftung und erhöhen die Rendite enorm. Für eine sinnvolle kommunale Energiewirtschaft gibt es großartige Beispiele, wo die Bürger von der erzeugten Energie und dem Überschuss profitieren. Gleichzeitig gilt es, die rechtsverbindlichen Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Dafür braucht es in unserer Gemeinde noch ernsthafte Anstrengungen.
Außerdem stehe ich für mehr Transparenz der gemeindlichen Entscheidungen den Bürgern gegenüber. Die Arbeit der gewählten Vertreter muss sichtbarer werden, z.B. mit einem Menüpunkt „Gemeinderat“ auf der obersten Ebene der Website. In anderen Gemeinden ist das deutlich besser gelöst. Nur wenn die Arbeit des Gemeinderats sichtbarer wird, werden wir mehr Menschen in unseren Dörfern zum Mitmachen bewegen.

Was macht aus Deiner Sicht die Arbeit in einem kommunalen Gremium aus?

Das Wichtigste ist ein respektvoller Umgang, Gespräche auf Augenhöhe und im Interesse der Sache. Es geht um das Wohl der Kommune und ein lebenswertes Dorf für alle, die hier wohnen. Familien, Jugendliche, Kinder, Senioren, Unternehmen, Selbstständige, Angestellte, Arme und Reiche sollen sich hier wohlfühlen. Engstirnige Parteipolitik oder Fraktionszwänge stehen dem im Weg und sollten hier keine Rolle spielen.

Welche Werte und Überzeugungen sind Dir wichtig?

Mein Vater war Stadtrat in einer Kleinstadt. Seine Haltung und seine unermüdliche Arbeit für die Menschen haben mich schon als Kind geprägt. Ich bin überzeugt, dass wir nur mit Verlässlichkeit, Respekt, einem menschenfreundlichen Umgang, Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle eine lebenswerte Gemeinde gestalten können.

Was könnte unser Gemeinderat besser machen?

Bei wichtigen Entscheidungen müssen die Bürger sehr früh einbezogen werden. In vielen Gemeinden werden schon Beteiligungsformate praktiziert, die gut ankommen. Viele Köpfe haben viele Ideen, wenn viele intelligente Köpfe versammelt sind, gibt es auch die besseren Ergebnisse.
Große Investitionen müssen transparent sein. Es sollten die Bürgerinnen und Bürger entscheiden, ob es wichtiger ist, ein Gasthaus zu kaufen oder eine Mehrzweckhalle für alle Vereine zu bauen.
Auch die weitere Entscheidungsfindung sollte transparent ablaufen. Nur Protokolle der Sitzungen im Gemeindeblatt sind aus meiner Sicht zu wenig. Auf der Homepage sind alle Informationen zum Gemeinderat so versteckt, dass man sie kaum findet. Wir könnten in der Gemeinde das Informationsfreiheitsgesetz anwenden und die Bürgerinnen und Bürger viel besser informieren und einbinden.

Was vermisst Du als Bürger der Gemeinde?

  1. Präsenz unserer Unternehmen auf der Gemeindewebsite
    Es reicht nicht, Bilder von Konzernniederlassungen, die keine Gewerbesteuer zahlen, auf die Website zu stellen, um Wirtschaft als Thema zu benennen. In den Ortsteilen von Brunnthal gibt es viele mittelständische und kleine Betriebe sowie Selbständige. Alle diese Betriebe und Selbstständigen sollten auf der Gemeindewebsite zu finden sein. Warum soll ich z.B. nach München zu einem Steuerberater fahren, wenn eine Steuerberaterin am Ort ist? Wären unsere Unternehmen besser sichtbar, bliebe mehr Geld in der Gemeinde, was sich ja auch auf die Gewerbesteuer auswirkt. Sogenannte Vorzeigemarken wie IKEA, adidas, nike, Metro, McDonalds usw. tragen dazu nichts bei.

  2. Freizeitangebote für Jugendliche
    Die Angebote der Vereine sind gut, aber sie bilden nicht alle Bedürfnisse von Jugendlichen ab. Angebote für weibliche Jugendliche fehlen komplett. Aber dazu weiß Magdalena mehr zu sagen.

  3. Echte Bürgerversammlungen
    Ich wünsche mir an dieser Stelle ein Format, das hauptsächlich Fragen der Bürger behandelt. Ein zweistündiger Vortrag, bei dem Zwischenfragen nicht zugelassen werden, ist keine Bürgerversammlung. Lebendige Diskussionen schaffen Zusammenhalt. Nur so kann Gemeinschaft entstehen. Derzeit sehe ich uns zu einem Schlafdorf mit Kita- und Schulangebot im Speckgürtel von München verkommen.

Wie könnte der Gemeinderat Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen begeistern? Was würdest Du konkret dafür tun?

Ich werde mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass alles, was ich oben genannt habe, umgesetzt wird. Das sind dann Impulse, die wir als Gemeinderäte vertreten und verbreiten müssen. Gleichzeitig brauchen wir natürlich das Interesse der Bürger. Sicher werden unsere Bürgerinnen und Bürger sich erst daran gewöhnen müssen, dass ihre Mitsprache und Mitarbeit erwünscht ist. Dieser Prozess wird ein Weilchen dauern, aber ich bin Optimist. Das wird werden, und Brunnthal wird lebendiger werden, davon bin ich überzeugt.

Unser Wahlprogramm

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Gemeinderat wird entschieden, wie sich in Brunnthal unsere Wohn- und Lebensbedingungen entwickeln werden.
Deshalb haben wir ein Team mit viel Erfahrung, Wissen und guter Vernetzung aufgestellt, um gemeinsam mit Ihnen die Zukunft Brunnthals zu gestalten.

Gehen Sie zur Wahl. Geben Sie uns Ihre Stimme, damit wir mit Ihrer Unterstützung mehr für unsere Gemeinde erreichen können.

Ihre

Christine Zietsch und Magdalena Anderlik

Dafür setzt sich jeder von unserem Team ein:

Wohnen

Bessere Perspektiven durch ein umfangreicheres Wohnungsangebot.

  • Sozialer Wohnungsbau und Genossenschaftliche Wohnungen
  • Mehrfamilien- und Mehrgenerationenhäuser
  • Betreutes Wohnen
  • Beseitigung von Leerständen und brachliegenden Grundstücken
  • Vergabe gemeindlicher Grundstücke nur auf Erbpachtbasis
  • Einheimischenmodell
  • Ausweisung von Neubaugebieten nur mit der Auflage, zeitnah zu bauen
  • Schnellere Prozesse für eine Baufreigabe

Klima und Energie

Brunnthal muss nachhaltige Vorkehrungen für die Zukunft treffen.

  • Bürgerbeteiligung bei den drei Windkraftanlagen
  • PV-Module auf allen gemeindlichen Liegenschaften, immer in Kombination mit Stromspeichern
  • Energie-Bürgersprechstunde
  • Projekte zum Klimaschutz (Baumpflanzungen, Regenwasserspeicherung...)

Jugend

Heute wird bestimmt, wie sich unsere Jugend entfalten und wie sie später leben kann.

  • Über einen Jugendbeirat der Jugend eine Stimme geben
  • Eine Mehrzweckhalle für alle
  • Räumlichkeiten als Treffpunkt und für Veranstaltungen
  • Projekte, um Brunnthal lebenswert zu erhalten

Lärmschutz und Verkehrssicherheit

Maßnahmen für mehr Wohn- und Lebensqualität.

  • Nächtliche 30 km/h Beschränkung an den stark befahrenen Straßen
  • Lösung für den halbfertigen Lärmschutzwall in Brunnthal
  • Zebrastreifen statt nur Verkehrsinseln
  • Lösungen für abrupt endende Fahrradwege
  • Entschärfung kritischer Verkehrszonen
  • Schulwege absichern, auch durch mehr 30er-Zonen

ÖPNV

Bessere ÖPNV- Verbindungen zu den S-Bahnen und den Einkaufsmöglichkeiten schafft Unabhängigkeit vom PKW.

Unternehmen und Finanzen

Unternehmen fördern und für solide Gemeindefinanzen sorgen.

  • Aktives Werben für gewerbesteuerzahlende Unternehmen
  • Gewerbebetriebe auf der Gemeinde-Webseite sichtbar machen
  • Mit den Unternehmen regelmäßig Kontakt pflegen
  • Konsequenter Einsatz staatlicher Fördermittel und Programme
  • Steuermittel für die Bürger einsetzen (keine unternehmerischen Aktivitäten wie Gasthäuser u.ä.)

Ortsentwicklungsplan

Als strategisches Planungsinstrument soll ein Ortsentwicklungsplan dienen, der die Maßnahmen für Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur und Lebensqualität festlegt und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde sichert.

Zukunftsfähige Energieversorgung für Brunnthal

Unsere Gemeinde braucht einen Umsetzungsplan zur Einhaltung der Klimaziele und als Vorsorge für eventuelle Krisen. Die Gemeindeverwaltung muss dabei selbst eine Vorbildfunktion einnehmen, damit dies zusammen mit privaten Initiativen gelingt.

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Klimaschutz beginnt vor Ort

Zukunftsfähige Energieversorgung für Brunnthal

Von Peter Eitel und Thomas Pehl

Unsere Gemeinde braucht einen Umsetzungsplan zur Einhaltung der Klimaschutzziele und als Vorsorge für eventuelle Krisen. Die Gemeindeverwaltung muss dabei selbst eine Vorbildfunktion einnehmen, damit dies zusammen mit privaten Initiativen gelingt.

Die SPD Brunnthal-Hofolding wird sich im Gemeinderat dafür einsetzen,

  • dass alle gemeindlichen Gebäude mit PV-Anlagen und leistungsfähigen Stromspeichern ausgerüstet werden.
    Ein Teil der gemeindlichen Liegenschaften weisen weder PV-Anlagen noch Speicher auf.

  • dass bestehende PV-Anlagen mit Speichern nachgerüstet werden, um die Abhängigkeit vom Strommarkt zu reduzieren und auf Stromausfälle vorbereitet zu sein.

  • dass bestehende und zukünftige Lärmschutzwände mit PV-Modulen und Speichern ausgestattet werden.
    Lärmschutzwälle können ohne Flächenverluste sinnvoll für PV-Anlagen genutzt und Lärmschutzlücken gewinnbringend geschlossen werden.

  • dass der Bau der drei Windkraftanlagen im Hofoldinger Forst einschließlich Großspeicher schnell umgesetzt wird. Auch unsere Bürgerinnen und Bürger bekommen so die Chance auf eine nachhaltige und sichere Geldanlage mit einer Rendite von etwa 6 %.
    Durch den von einer Mehrheit im GR beschlossenen Austritt aus der ARGE Windenergie im Jahr 2021 ist viel Zeit verloren gegangen. Ein Einstieg in die gegründete GmbH steht noch immer aus. Wenn die Umsetzung der drei Anlagen weiterhin hinausgezögert wird, verliert die Gemeinde die Planungshoheit und es könnte der Bau von deutlich mehr Anlagen durch auswärtige Investoren drohen!

  • dass in allen Ortsteilen ausreichend Schnellladesäulen installiert werden.

  • dass die Gemeinde sich an das von ihr erstellte Integrierte Klimaschutzkonzept hält und dieses zügig in allen Punkten umsetzt wird.

  • dass die Gemeinde gemäß ihrem eigenen Klimaschutzkonzept nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge anschafft oder least.

Die Klimaschutzziele Bayerns, des Bundes und der EU erfordern ein konsequentes zielgerichtetes Handeln der Gemeindeverwaltung.

Die Klimaziele können wir nur gemeinsam erreichen. Die Kommune, die Unternehmen und die privaten Haushalte müssen hier zusammenarbeiten.

Die SPD Brunnthal-Hofolding wird im Gemeinderat engagiert daran arbeiten, dass alle sinnvollen Maßnahmen zügig beschlossen und umgesetzt werden.

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Ortsentwicklungsplanung

Ortsentwicklung nicht dem Zufall überlassen

Von Christine Zietsch

Es ist eine zentrale Aufgabe des Gemeinderates unsere Gemeinde zukunftsfähig zu machen. Dazu benötigen wir eine langfristig orientierte Ortsentwicklungsplanung (OEP) für Brunnthal, Hofolding und alle anderen Ortsteile.

Bereits seit vielen Jahren setzt sich die SPD-Brunnthal-Hofolding für eine professionelle und umfassende Ortsentwicklungsplanung ein. Dazu haben wir bereits den Kontakt zu einem erfahrenen Ortsplaner hergestellt und erste Vorgespräche geführt. Trotz der guten Expertise lehnte die Mehrheit im Gemeinderat die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit ihm leider ab.

Für eine planvolle Ortsentwicklung sind folgende Punkte wichtig:

  • Ein OEP soll generell die Lebensqualität für Jung und Alt sichern und Klarheit über die konkreten Entwicklungsziele unserer Gemeinde in den nächsten Jahren schaffen. Damit trägt er zur Steigerung der Attraktivität unserer Gemeinde als Lebens- und Wirtschaftsraum bei und beantwortet die Frage: Wo will Brunnthal in Zukunft hin?
  • Ein OEP gibt Planungssicherheit für längerfristige und vor allem größere Investitionen.
  • Sowohl der Gemeinderat als auch die Gemeindeverwaltung können auf dieser Grundlage ihre Arbeit einfacher, transparenter, konstruktiver und effektiver erledigen als derzeit.
  • Bei der Entwicklung eines OEP ist eine aktive Bürgerbeteiligung z.B. in Arbeitskreisen wichtig, um Vertrauen in die eingeschlagene Richtung der Gemeinde zu schaffen und eine hohe Akzeptanz zu erreichen.
  • Der OEP sollte mindestens Aussagen zu folgenden Themen enthalten:
  1. die Schaffung von Wohnraum, z.B. auch in Zusammenarbeit mit kommunalen Unternehmen. Stichworte: ausreichend, bezahlbar und bedarfsgerecht
  2. eine weitsichtige Gewerbepolitik zur Sicherung der Gewerbesteuereinnahmen und der Arbeitsplätze vor Ort
  3. eine gute Versorgungssituation in der Gemeinde. Das betrifft insbesondere die Bereiche täglicher Bedarf, Gesundheit, Bildung usw.
  4. ein funktionierender ÖPNV, der die Mobilität für Jung und Alt auf sicheren und zumutbaren Wegen gewährleistet
  5. eine sinnvolle Energieplanung und Energieversorgung
  6. gute Bildungsangebote in Brunnthal für alle, d.h. für Jung und Alt
  7. Sport- und Freizeitmöglichkeiten für alle, z.B. mit einer eigenen Mehrzweckhalle, die uns unabhängig von den Hallen der umliegenden Gemeinden macht und zusätzliche Angebote ermöglicht.

Für das alles habe ich mich in den letzten Jahren stark engagiert und würde es gern mit meinen SPD-KollegInnen vorantreiben.
Unterstützen Sie uns, damit wir unser gemeinsames Brunnthal zukunftsfest machen können.

Kinderwünsche

WIE SICH KINDER BRUNNTHAL WÜNSCHEN WÜRDEN:

Bäume
Mehr Zebrastreifen
Geschwindigkeitsbegrenzung
Kinderzimmer
Sicherer Schulweg
Mehrzweckhalle