Dipl. Betriebswirtin, Gemeinderätin, stellvertr. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Mitglied im evangelischen Kirchenvorstand
Interview mit Christine Zietsch
Studentin der Rechtswissenschaften LMU München, Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung, Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein, Jugendtrainerin der HSG B-ONE, Mitglied bei den Burschen Hofolding
Interview mit Magdalena Anderlik
ö.b.u.v. Sachverständiger für Heizung und Sanitär, Dipl.-Ing. (FH), Vorstand TV Genia e.V., Freunde der Hochschule München e.V.
Bundesbankbeamtin i.R., Politik- und Verwaltungswissenschaften B.A., Vorsitzende AWO-Ortsverband Höhenkirchen-Siegertsbrunn u. Umgebung e.V.
Dipl.Kaufmann, Postpate im Landkreis München, AWO-Vorstand im Ortsverband Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Studienrätin (RS)
Entwicklungsingenieur Luftfahrt, Dipl.-Ing.
Studentin Wirtschaftsingenieurwesen, Delegierte der TH Rosenheim im Bayerischen Studierendenrat, Vertreterin im Studierendenrat der TH
Rentner, Dipl.-Informatiker/Betriebswirt (FH), Engagement beim Tierpark Hellabrunn (Förderkreis, Tierpate); Mitgliedschaften: FFW Brunnthal, VdK, ASB, Johanniter, BRK, Bund Naturschutz, WWF
Coach, 2004 bis 2020 Gemeinderätin in Brunnthal, Ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht, Mitglied im Leonardi-Ensemble
Vorstand, Dipl.-Ing. Maschinenbau (FH)
Selbständige Kommunikationsberaterin, Germanistin M.A., Jurorin bei startsocial.de, Omas gegen Rechts e.V., Ehrenmitglied der Blasmusik Gebenbach
Dipl.-Ing. Univ., Gründungsvorsitzender der Abteilung Bogensport der Bayernwerk SG Ostbayern e.V.
Unternehmensberater, Dipl. Math., ehrenamtlicher Berater für Startup-Unternehmen, Integrationspate für Geflüchtete bei der Caritas
Auch durch Ihr Engagement und mit Ihren Ideen!
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit uns:
Christine Zietsch, GR
E-Mail: info@spd-brunnthal-hofolding.de
Ich lebe mit meiner Familie seit 2001 in Brunnthal-Otterloh und seitdem ist mir die Gemeinde ans Herz gewachsen. Mit dem Ende meiner Berufstätigkeit habe ich mich entschlossen, in der Kommunalpolitik aktiv zu werden, weil ich eine solide, bürgerorientierte und vor allem sozial ausgewogene Entwicklung Brunnthals mitgestalten möchte.
Bereits bei der Kommunalwahl 2020 bin ich für diese Ziele als SPD-Gemeinderätin gewählt worden.
Die wertvollen Kenntnisse, die ich in den Jahren als Gemeinderätin gewonnen habe, möchte ich weiter einsetzen. Meine Lebens- und Berufserfahrung sowie meine zeitlichen Ressourcen ermöglichen es mir, mich weiter stark mit dem Ortsleben zu befassen. Als Gemeinderätin kann ich mich daher auch in Zukunft aktiv und intensiv für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Brunnthalerinnen und Brunnthaler einsetzen und dafür auch Mit-Verantwortung übernehmen.
Es war eine intensive und arbeitsreiche Tätigkeit. Als engagiertes Mitglied im Finanzausschuss, Bauausschuss und vor allem als Vorsitzende im Rechnungsprüfungsausschuss war ich auf vielen kommunalen Tätigkeitsfeldern aktiv und hatte die Gelegenheit, tiefere Einblicke in das Gemeindegeschehen zu gewinnen.
Ganz besonders wünsche ich mir, zukünftig Teil einer starken SPD-Fraktion zu sein. Wir haben erfahrene und kompetente KandidatInnen in unserem Team, die auch gut vernetzt sind. So können wir uns im Gemeinderat gegenseitig fachlich ergänzen und werden einen noch umfassenderen Beitrag zum Wohle unserer Gemeinde liefern können. Alleine durch mehr Redezeit, die einer größeren Fraktion automatisch zusteht, können die Argumente der SPD-Gemeinderäte noch deutlicher dargelegt werden.
Brunnthal liegt direkt vor den Toren Münchens, im hochattraktiven Landkreis München mit hervorragender Verkehrsanbindung und vielen weiteren Vorteilen. Ich möchte daraus mehr machen! Die Gemeinderäte, die wichtige Entscheidungen für die Zukunft von Brunnthal treffen, dürfen nicht länger nur reagieren. Sie müssen die Entwicklung von Brunnthal vorrausschauend planen und unsere Gemeinde voranbringen. Denn Brunnthal kann mehr!
Für mich steht ganz oben das Thema Gerechtigkeit und zwar in verschiedener
Hinsicht: Soziale Gerechtigkeit, gute Bildungsmöglichkeiten von Anfang an für alle,
Generationengerechtigkeit, Versorgungsgerechtigkeit und die gerechte Verteilung
von Vorteilen und Lasten auf alle Ortsteile. Und immer muss auch der Ausgleich
zwischen den verschiedenen Interessengruppen und zwischen den einzelnen
Mitbürgerinnen- und Mitbürgern im Vordergrund stehen.
Und dann wäre da natürlich noch die Sicherheit aller BrunnthalerInnen, die
ebenfalls besonders wichtig ist. Dazu zählen z.B. auch die Versorgung mit
sauberem Trinkwasser, der Räum- und Streudienst im Winter, der örtliche
Klimaschutz und vieles mehr.
Ich werde immer wieder angesprochen und freue mich über jedes - gerne auch kritische Gespräch. Den Austausch mit interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern empfinde ich als bereichernd. Er hilft mir dabei, über die konkreten Wünsche und Erwartungen Bescheid zu wissen und mich bei meiner Tätigkeit als Gemeinderätin für deren Umsetzung einzusetzen.
Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse ist es unerlässlich mit den Räten der anderen Fraktionen zusammenzuarbeiten und sich abzustimmen. Das ist de facto in Kommunalparlamenten aber ohnehin nötig und zielführend und auch über die Parteigrenzen hinweg unerlässlich, um zu guten Mehrheitsentscheidungen zu kommen. Wir arbeiten schließlich nicht an politischen Grundsatzfragen, sondern an Themen, die für das Wohl der BrunnthalerInnen und deren Lebensumstände wichtig sind und die uns alle direkt und konkret vor Ort betreffen und beschäftigen.
Der Bürgermeister und die Verwaltung benötigen in vielen Fragen die Zustimmung des Gemeinderates. Meine wesentliche Aufgabe sehe ich darin, mich gut auf die aktuellen Themen und Entscheidungspunkte vorzubereiten. Dazu gehört es, dass ich mich vor den Sitzungen mit den Themen umfassend vertraut mache und alle notwendigen und für meine eigene Abstimmung relevanten Informationen einhole. Dadurch kann ich in den Sitzungen selbst fundierte Diskussionsbeiträge leisten und weitere wichtige, inhaltliche Fragen zu den Tagesordnungspunkten stellen.
Es geht im Gemeinderat vor allem um das gemeinsame Ringen aller Räte um die besten Lösungen für Brunnthal in allen kommunalen Bereichen. Denn davon sind alle BrunnthalerInnen mehr oder weniger täglich betroffen. Dazu gehören die Gemeindestraßen, die Schulen und Kindergärten, die Förderung von Gewerbebetrieben und Arbeitsplätzen, die Bauaktivitäten der Gemeinde, die ortsansässigen Vereine, das kulturelle Angebot hier bei uns, aber auch alltagsrelevante Fragen wie die Sicherstellung der Müllabfuhr, der Straßenbeleuchtung, der Nahversorgung, des Räum- und Streudienstes und vieles mehr.
Als gebürtige Brunnthalerin liegt mir die Gemeinde am Herzen. Ich will frischen Wind in den Gemeinderat bringen und mitarbeiten, dass Brunnthal auch in Zukunft lebenswert ist.
Ich werde mich stark für die Jugend einsetzen und will Ansprechpartnerin sein für Kinder und Jugendliche jeden Alters. Mein Ziel ist es, dass es wieder einen Jugendtreff gibt. Es braucht dringend einen Ort für junge Leute, wo sie sich treffen können.
Auch wenn die Vereine viele Angebote für die Jugend haben und wichtige Arbeit in diesem Bereich leisten, darf sich die Gemeinde hinter diesem Engagement nicht verstecken.
Im Gemeinderat geht es nicht um politische Grundsatzthemen. Es geht um die Probleme vor Ort, für die die gewählten Räte gemeinsam Lösungen finden sollten. Dafür braucht es aus meiner Sicht eine fraktionsübergreifende Zusammenarbeit und intensiven Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern.
In Zeiten großer politischer Umbrüche ist es mir wichtig, dass wir in der Gemeinde zusammenhalten. Gleichzeitig sind mir meine sozialdemokratischen Wurzeln wichtig: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Für mich sind das die wichtigsten Leitlinien für unser Miteinander.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Arbeit des Gemeinderats sichtbarer wird. Da ist noch viel Luft nach oben. Um beispielsweise die Informationen aus dem Gemeinderat auf der Gemeinde-Website zu finden, braucht es viel Hartnäckigkeit. Wenn die Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen, dass sich etwas bewegt, kann man sie auch zum Mitmachen motivieren. Das lebendige Vereinsleben in der Gemeinde ersetzt nicht politisches Engagement der Bürger und Bürgerinnen aus allen Gemeindeteilen.
Für Menschen ohne Führerschein ist die Anbindung vieler Gemeindeteile an den öffentlichen Nahverkehr nicht ausreichend. Als Gemeinderätin werde ich mich dafür einsetzen, dass wir mit weiteren Konzepten an den MVV herantreten, um diese Situation zu verbessern.
Als aktive Handballerin und Handballtrainerin vermisse ich eine ordentliche Sporthalle. Mit meinen Mannschaften trainiere ich aktuell in Neubiberg. Wir sollten die Pläne für eine Mehrzweckhalle wieder auf die Tagesordnung bringen. Das muss nicht die Luxusversion sein, ein funktionaler Bau, der alle Anforderungen erfüllt, wäre völlig ausreichend. Eine solche Halle hätte auch die Möglichkeit das Sport- und Freizeitangebot in der Gemeinde auszubauen.
Es fehlen Wohnungen für junge Leute. Wer nicht bei den Eltern wohnen bleiben will, findet keine kleine, bedarfsgerechte Wohnung. Es gibt Modelle mit Bauträgern genau für diesen Bedarf. Für diese Art Wohnungsbau, der die Bedürfnisse junger Menschen vor der Familienphase berücksichtigt, werde ich mich im Gemeinderat stark machen.
Ich werde mich als Gemeinderätin dafür einsetzen, dass wir Konferenzen abhalten zu bestimmten Themen und zu Interessen verschiedener Altersgruppen. Der Bürgermeister hat nach 23 Jahren Amtszeit vergangenes Jahr im November zum ersten Mal eine Jugendkonferenz abgehalten. Solche Veranstaltungen müssen regelmäßig und nicht nur unmittelbar vor Wahlen stattfinden. Es ist wichtig, dass wir erfahren, welche Wünsche und Ideen die Bürgerinnen und Bürger für ein modernes, lebenswertes Brunnthal haben.
Ich persönlich werde Jugendsprechstunden abhalten. Auch das Amt einer Jugendbeauftragten halte ich für sinnvoll, um den Anliegen der jungen Leute im Gemeinderat eine Stimme zu geben.
Brunnthal ist seit 15 Jahren meine Heimat und ich will hier die Zukunft mitgestalten.
Als Ingenieur für Versorgungstechnik liegen mir alle Energiethemen am Herzen. Meine Kraft setze ich dafür ein, dass die guten Ansätze hier in der Gemeinde intelligent und zielstrebig weiterentwickelt werden.
Ziel muss es sein, den Bau der geplanten Windräder im Hofoldinger Forst mit Bürgerbeteiligung voranzutreiben und diese mit leistungsfähigen Speichern auszustatten.
Speicher ermöglichen eine flexible Bewirtschaftung und erhöhen die Rendite enorm. Für eine sinnvolle kommunale Energiewirtschaft gibt es großartige Beispiele, wo die Bürger von der erzeugten Energie und dem Überschuss profitieren. Gleichzeitig gilt es, die rechtsverbindlichen Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Dafür
braucht es in unserer Gemeinde noch ernsthafte Anstrengungen.
Außerdem stehe ich für mehr Transparenz der gemeindlichen Entscheidungen den Bürgern gegenüber. Die Arbeit der gewählten Vertreter muss sichtbarer werden, z.B. mit einem Menüpunkt „Gemeinderat“ auf der obersten Ebene der Website. In anderen Gemeinden ist das deutlich besser gelöst. Nur wenn die Arbeit des Gemeinderats sichtbarer wird, werden wir mehr Menschen in unseren Dörfern zum Mitmachen
bewegen.
Das Wichtigste ist ein respektvoller Umgang, Gespräche auf Augenhöhe und im Interesse der Sache. Es geht um das Wohl der Kommune und ein lebenswertes Dorf für alle, die hier wohnen. Familien, Jugendliche, Kinder, Senioren, Unternehmen, Selbstständige, Angestellte, Arme und Reiche sollen sich hier wohlfühlen. Engstirnige Parteipolitik oder Fraktionszwänge stehen dem im Weg und sollten hier keine Rolle spielen.
Mein Vater war Stadtrat in einer Kleinstadt. Seine Haltung und seine unermüdliche Arbeit für die Menschen haben mich schon als Kind geprägt. Ich bin überzeugt, dass wir nur mit Verlässlichkeit, Respekt, einem menschenfreundlichen Umgang, Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle eine lebenswerte Gemeinde gestalten können.
Bei wichtigen Entscheidungen müssen die Bürger sehr früh einbezogen werden. In vielen Gemeinden werden schon Beteiligungsformate praktiziert, die gut ankommen. Viele Köpfe haben viele Ideen, wenn viele intelligente Köpfe versammelt sind, gibt es auch die besseren Ergebnisse.
Große Investitionen müssen transparent sein. Es sollten die Bürgerinnen und Bürger entscheiden, ob es wichtiger ist, ein Gasthaus zu kaufen oder eine Mehrzweckhalle für alle Vereine zu bauen.
Auch die weitere Entscheidungsfindung sollte transparent ablaufen. Nur Protokolle der Sitzungen im Gemeindeblatt sind aus meiner Sicht zu wenig. Auf der Homepage sind alle Informationen zum Gemeinderat so versteckt, dass man sie kaum findet. Wir könnten in der Gemeinde das Informationsfreiheitsgesetz anwenden und die Bürgerinnen und Bürger viel besser informieren und einbinden.
Präsenz unserer Unternehmen auf der Gemeindewebsite
Es reicht nicht, Bilder von Konzernniederlassungen, die keine Gewerbesteuer zahlen, auf die Website zu stellen, um Wirtschaft als Thema zu benennen. In den Ortsteilen von Brunnthal gibt es viele mittelständische und kleine Betriebe sowie Selbständige. Alle diese Betriebe und Selbstständigen sollten auf der Gemeindewebsite zu finden sein. Warum soll ich z.B. nach München zu einem Steuerberater fahren, wenn eine Steuerberaterin am Ort ist? Wären unsere Unternehmen besser sichtbar, bliebe mehr Geld in der Gemeinde, was sich ja auch auf die Gewerbesteuer auswirkt. Sogenannte Vorzeigemarken wie IKEA, adidas, nike, Metro, McDonalds usw. tragen dazu nichts bei.
Freizeitangebote für Jugendliche
Die Angebote der Vereine sind gut, aber sie bilden nicht alle Bedürfnisse von Jugendlichen ab. Angebote für weibliche Jugendliche fehlen komplett. Aber dazu weiß Magdalena mehr zu sagen.
Echte Bürgerversammlungen
Ich wünsche mir an dieser Stelle ein Format, das hauptsächlich Fragen der Bürger behandelt. Ein zweistündiger Vortrag, bei dem Zwischenfragen nicht zugelassen werden, ist keine Bürgerversammlung. Lebendige Diskussionen schaffen Zusammenhalt. Nur so kann Gemeinschaft entstehen. Derzeit sehe ich uns zu einem Schlafdorf mit Kita- und Schulangebot im Speckgürtel von München verkommen.
Ich werde mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass alles, was ich oben genannt habe, umgesetzt wird. Das sind dann Impulse, die wir als Gemeinderäte vertreten und verbreiten müssen. Gleichzeitig brauchen wir natürlich das Interesse der Bürger. Sicher werden unsere Bürgerinnen und Bürger sich erst daran gewöhnen müssen, dass ihre Mitsprache und Mitarbeit erwünscht ist. Dieser Prozess wird ein Weilchen dauern, aber ich bin Optimist. Das wird werden, und Brunnthal wird lebendiger werden, davon bin ich überzeugt.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
im Gemeinderat wird entschieden, wie sich in Brunnthal unsere Wohn- und Lebensbedingungen entwickeln werden.
Deshalb haben wir ein Team mit viel Erfahrung, Wissen und guter Vernetzung aufgestellt, um gemeinsam mit Ihnen die Zukunft Brunnthals zu gestalten.
Gehen Sie zur Wahl. Geben Sie uns Ihre Stimme, damit wir mit Ihrer Unterstützung mehr für unsere Gemeinde erreichen können.
Ihre
Christine Zietsch und Magdalena Anderlik
Bessere Perspektiven durch ein umfangreicheres Wohnungsangebot.
Brunnthal muss nachhaltige Vorkehrungen für die Zukunft treffen.
Heute wird bestimmt, wie sich unsere Jugend entfalten und wie sie später leben kann.
Maßnahmen für mehr Wohn- und Lebensqualität.
Bessere ÖPNV- Verbindungen zu den S-Bahnen und den Einkaufsmöglichkeiten schafft Unabhängigkeit vom PKW.
Unternehmen fördern und für solide Gemeindefinanzen sorgen.
Als strategisches Planungsinstrument soll ein Ortsentwicklungsplan dienen, der die Maßnahmen für Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur und Lebensqualität festlegt und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde sichert.
Unsere Gemeinde braucht einen Umsetzungsplan zur Einhaltung der Klimaziele und als Vorsorge für eventuelle Krisen. Die Gemeindeverwaltung muss dabei selbst eine Vorbildfunktion einnehmen, damit dies zusammen mit privaten Initiativen gelingt.
Von Peter Eitel und Thomas Pehl
Unsere Gemeinde braucht einen Umsetzungsplan zur Einhaltung der Klimaschutzziele und als Vorsorge für eventuelle Krisen. Die Gemeindeverwaltung muss dabei selbst eine Vorbildfunktion einnehmen, damit dies zusammen mit privaten Initiativen gelingt.
Die SPD Brunnthal-Hofolding wird sich im Gemeinderat dafür einsetzen,
dass alle gemeindlichen Gebäude mit PV-Anlagen und leistungsfähigen Stromspeichern ausgerüstet werden.
Ein Teil der gemeindlichen Liegenschaften weisen weder PV-Anlagen noch Speicher auf.
dass bestehende PV-Anlagen mit Speichern nachgerüstet werden, um die Abhängigkeit vom Strommarkt zu reduzieren und auf Stromausfälle vorbereitet zu sein.
dass bestehende und zukünftige Lärmschutzwände mit PV-Modulen und Speichern ausgestattet werden.
Lärmschutzwälle können ohne Flächenverluste sinnvoll für PV-Anlagen genutzt und Lärmschutzlücken gewinnbringend geschlossen werden.
dass der Bau der drei Windkraftanlagen im Hofoldinger Forst einschließlich Großspeicher schnell umgesetzt wird. Auch unsere Bürgerinnen und Bürger bekommen so die Chance auf eine nachhaltige und sichere Geldanlage mit einer Rendite von etwa 6 %.
Durch den von einer Mehrheit im GR beschlossenen Austritt aus der ARGE Windenergie im Jahr 2021 ist viel Zeit verloren gegangen. Ein Einstieg in die gegründete GmbH steht noch immer aus. Wenn die Umsetzung der drei Anlagen weiterhin hinausgezögert wird, verliert die Gemeinde die Planungshoheit und es könnte der Bau von deutlich mehr Anlagen durch auswärtige Investoren drohen!
dass in allen Ortsteilen ausreichend Schnellladesäulen installiert werden.
dass die Gemeinde sich an das von ihr erstellte Integrierte Klimaschutzkonzept hält und dieses zügig in allen Punkten umsetzt wird.
dass die Gemeinde gemäß ihrem eigenen Klimaschutzkonzept nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge anschafft oder least.
Die Klimaschutzziele Bayerns, des Bundes und der EU erfordern ein konsequentes zielgerichtetes Handeln der Gemeindeverwaltung.
Die Klimaziele können wir nur gemeinsam erreichen. Die Kommune, die Unternehmen und die privaten Haushalte müssen hier zusammenarbeiten.
Die SPD Brunnthal-Hofolding wird im Gemeinderat engagiert daran arbeiten, dass alle sinnvollen Maßnahmen zügig beschlossen und umgesetzt werden.
Von Christine Zietsch
Es ist eine zentrale Aufgabe des Gemeinderates unsere Gemeinde zukunftsfähig zu machen. Dazu benötigen wir eine langfristig orientierte Ortsentwicklungsplanung (OEP) für Brunnthal, Hofolding und alle anderen Ortsteile.
Bereits seit vielen Jahren setzt sich die SPD-Brunnthal-Hofolding für eine professionelle und umfassende Ortsentwicklungsplanung ein. Dazu haben wir bereits den Kontakt zu einem erfahrenen Ortsplaner hergestellt und erste Vorgespräche geführt. Trotz der guten Expertise lehnte die Mehrheit im Gemeinderat die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit ihm leider ab.
Für eine planvolle Ortsentwicklung sind folgende Punkte wichtig:
Für das alles habe ich mich in den letzten Jahren stark engagiert und würde es gern
mit meinen SPD-KollegInnen vorantreiben.
Unterstützen Sie uns, damit wir unser gemeinsames Brunnthal zukunftsfest machen können.